| Über
den Merrenie Loop fahren wir weiter nach Alice Springs. Heute ist es wiederum
sehr heiss. Unterwegs wollen wir noch einen Abstecher ins Palm Valley machen.
Ein kurzer Halt in der Nähe der Ranger-Station führt zur ersten
Begegnung mit einer Redback Spider. Nebenbei versuchen riesige Ameisen
über uns herzufallen. Die Biester kriechen in unsere Schuhe und hinterlassen
imposante Biss-Stellen. Die Strecke durch das teilweise ausgetrocknete
Flussbett wird von Kilometer zu Kilometer holpriger und unerträglicher.
Der Aschenbecher kann der Vibration nicht mehr wiederstehen und fällt
aus der Konsole. Auf dem Rückweg sehen wir die ersten Wildpferde und
ein paar Esel die im Schatten unter den Bäumen Zuflucht suchen. Ok,
jetzt aber weiter nach Alice. Wir mieten uns ein Zimmer in der Todd Tavern.
38 Dollar für das Doppelzimmer ist ein guter Preis. Im Erdgeschoss
befindet sich die Bar. Gut für einen "Absacker" am späten Abend.
Fünfzig
Kilometer westlich von Alice befindet sich die Standley Chasm - eine schmale,
rotleuchtende Felsspalte. Gerade um die Mittagszeit wenn die Sonne senkrecht
von oben hineinscheint, erstrahlen die Wände in den verschiedensten
Rottönen. Auf dem Weg dorthin entdecken wir ein Wallaby. Es ist an
Touristen gewöhnt und kommt ganz nah an uns ran. Wir treffen auf einen
Schweizer der schon seit zwei Monaten unterwegs ist. Er erzählt uns,
dass in Darwin das Wasser noch höher steht als normalerweise üblich
um diese Jahreszeit. Was solls - Sturm in Cooper Pedy und Regen in Marree
waren auch nicht üblich für diese Jahreszeit. Auf der Weiterfahrt
zur Simpsons Gap ist uns fast ein riesiger Schwarm Wellensittiche ins Auto
geflogen. In der Simpsons Gap können wir man am späten Nachmittag
Rock-Wallabies beobachten. Gut, dass wir ein Fernglas dabei haben. Eine
malerische Landschaft inmitten des Outbacks. Wir setzen uns ein Weilchen
an den Billabong und geniessen die Ruhe. Danach fahren wir weiter zum Gum
Park. Hier treffen wir auf Pfauen, Emus, Dingos, Kangaroos und Wellensittiche.
Die Kangaroos sind alle sehr zutraulich. Unglaublich wie weich das Fell
der Tiere ist. Wenn man sie füttert, halten sie mit ihren Pfoten die
Hand fest. Und wenn man nicht aufpasst, entreissen sie einem gleich die
ganze Futtertüte. Es sind auch viele Jungtiere darunter. Die meisten
liegen kopfüber im Beutel der Mutter und lassen nur die Beine oder
den Schwanz heraushängen. Wir müssen heute feststellen, dass
es nicht anzuraten ist Emus aus der Hand fressen zu lassen. Wenn diese
nach dem Futter picken hat man gleich ein Loch in der Hand. Das Gehege
mit den Wellensittichen ist ein wahres Tollhaus. Wenn man Futter hinstreckt,
setzen sie sich gleich zu mehreren auf die Hand. Sie sitzen auf den Schuhen
und zupfen an den Schnürsenkeln und auf den Köpfen der Besucher
fühlen sie sich besonders wohl. So, jetzt geht es aber wieder zurück
nach Alice. In der Stadt folgen wir dem Sound eines Didgeridoos. In einem
Laden für Aboriginalkunsthandwerk treffen wir auf Garry, einen Didgeridoospieler.
Wir sind so von seiner Musik beeindruckt, dass wir spontan eine handsignierte
CD von ihm kaufen. Er erklärt uns wie man das Instrument spielt und
nach einigen anfänglichen Misstönen entlocken wir dem Didge doch
noch einige wohltuenden Töne. Jedes Didgeridoo klingt anders, je nach
Länge und Stärke und Art des Holzes. Je grösser desto schwerer
ist es zu spielen, aber desto tiefer und schöner auch der Klang. Abends
sitzen wir zum Abschluss wieder in der Bar der Todd Tavern auf ein Bierchen
- aus der Musik-Box ertönt die Hymne "Down Under" von der australischen
Band "Men at Work". So muss es sein.
> Galahs |
> Wallaby |
> Devil's
Marbles |
> Road Train |
> Kulgera
Pub |
Wir frühstücken
erst mal ganz gemütlich auf dem Zimmer. Danach gehen wir im strömenden
Regen zur Flying Doctors Service Base. Hier erfährt man alles über
die Arbeit der fliegenden Ärzte im Outback Australiens. Danach bleiben
wir in einem kleinen Laden mit Aboriginalkunsthandwerk hängen. Der
Inhaber dort hat einen riesigen weissen Kakadu. Der setzt sich auf den
Arm und knabbert an den Jackenknöpfen. Scheinbar fühlt er sich
ganz wohl. Er will nämlich nicht mehr runter. Da wir noch ein Didgeridoo
kaufen wollen, entschliessen wir uns nochmals bei Garry vorbeizuschauen.
Er berät uns beim Kauf eines grossen, vier Kilo schweren Didgeridoos
mit wunderschöner Bemalung. 200 Dollar ist ein toller Preis. In Deutschland
würde man leicht das Dreifache dafür bezahlen. Da das Teil doch
einen recht grossen Durchmesser hat, wird uns das Mundstück mit Bienenwachs
etwas verkleinert. Ausserdem kaufen wir noch Musiksticks und einen Bull-Roarer
- Crocodile Dundee lässt grüssen.
Heute müssen
wir wohl unterwegs frühstücken. In unseren Lebensmitteln haben
sich die Ameisen einquartiert. Über eine asphaltierte Strasse welche
vom Stuart Highway abzweigt, gelangen wir zur alten Telegraphe Station.
Diese liegt genau an der Quelle nach der später Alice Springs benannt
wurde. Von hier aus verschicken wir Postkarten mit einem ganz besonderen
Poststempel. In unmittelbarer Nähe ist das laute Gekreische der Rosa
Kakadus nicht zu überhören. Die nächste Anlaufstation an
diesem Tag ist die "School of the Air" in der Head Street. Von hier werden
die Kinder auf den entlegenen Farmen über Funk unterrichtet. Zurück
in der Todd Mall treffen wir wieder auf Monika und Wolfgang. Die zwei verlassen
heute Alice und fliegen von hier aus weiter nach Sydney.
Schon sehr
früh morgens machen wir uns auf den Weg zur nächsten Ortschaft.
Diese heisst Tennant Creek und liegt 600 Kilometer nördlich von Alice
Springs direkt am Stuart Highway. Nachdem wir nun in allen auf dem Weg
liegenden Roadhouses unsere Visitenkarten hinterlassen haben, erreichen
wir spätnachmittags die Devils Marbles - riesengrosse, aufeinandergetürmte,
runde Granitfelsbrocken. Es ist immer noch sehr heiss. Am Strassenrand
entdecken wir das Skelett eines Pferdes. Mit den letzten Sonnenstrahlen
kommen wir Tennant Creek an. Am Ortsausgang befindet sich der "Outback-Campground".
Für die heutige Nacht mieten wir ein Cabin und genießen noch
den warmen Abend.
Auf den vor
uns liegenden 600 Kilometern nach Katherine unterbrechen wieder urige Roadhouses
die Eintönigkeit des Stuart Highways. In Larrimah machen es sich drei
grosse Pfauen auf unserer Motorhaube bequem. Unser nächster Stop ist
in Mataranka. Dort befindet sich eine Thermalquelle inmitten einer kleinen
Regenwaldoase. Von den Bäumen entlang des Fusswegs ist unverkennbar
das laute Gekreische der Flying Foxes zu hören. Nach 500 zurückgelegten
Kilometern bringt ein erfrischendes Bad im Pool wieder etwas Abwechslung.
Endlich in Katherine haben wir das Problem ein freies Zimmer zu finden,
da hier zu diesem Zeitpunkt ein Autorennen stattfindet. Schliesslich kommen
wir im "Beagle Motor Inn" unter. Wir verbringen den ganzen Abend am Swimming-Pool
bei ein paar XXXX-Stubbies.
Nördlich
von hier liegt die Katherine Gorge. Hier hat sich der Katherine River tief
in das Sandsteinplateau gegraben. Bei brütender Hitze machen wir eine
Bootsfahrt durch das Schluchtensystem. Viele der Besucher haben schon nach
kürzester Zeit einen Sonnenbrand. Naja! Am nahen Ufer sehen wir die
ersten Süßwasserkrokodile regungslos in der Sonne liegen. Die
weiter nördlich gelegenen Edith Falls laden wiederum zum Baden ein
- doch ist auch hier Vorsicht geboten. Das Northern Territory ist bekanntlich
das "Crocodile Country". Das Thermometer klettert locker auf über
40°C. Weit und breit ist an diesem heissen Tag kein Schatten zu finden.
Wohl dem, der jetzt noch genügend Trinkwasser dabei hat. Auf dem Rückweg
sehen wir wieder jede Menge Flying Foxes. Wir fahren zurück zum Motel
nach Katherine und ziehen heute das Bad im Pool vor. Nebenbei lassen wir
die Waschmaschine laufen da mittlerweile unsere gesamte saubere Wäsche
aufgebraucht ist.
> Emu |
> Stuart
Highway |
> Larrimah
- Wayside Inn |
> Katherine
Gorge |
> Yellow
Waters |
Über
Pine Creek gelangen wir zum Kakadu National Park. Die Unterkünfte
sind so ziemlich ausgebucht. In Cooinda müssen wir mit einer Cabin
ohne Aircondition vorlieb nehmen. Zumindest erspart man sich dadurch die
weitere Sucherei und hat noch genügend Zeit für Unternehmungen.
Zum Ubirr-Rock ist es nicht mehr sehr weit und so kommen wir an diesem
Tag auch noch in den Genuss guterhaltener Aboriginal Felsmalereien - Zeugnisse
der 30.000 Jahre alten Aboriginal Kultur und Lebensweise. Auf dem Rückweg
machen wir unsere erste Bekanntschaft mit einer Schlange die unmittelbar
vor uns den Weg quert. Zurück in Cooinda nehmen wir unser Abendessen
im Freien zu uns. Gestört wird die Angelegenheit durch eine handgrosse,
pelzige graue Spinne die anscheinend nichts anderes im Sinn hat, als uns
über den Haufen zu rennen. Ein Aussie klärt uns auf, dass dieser
"Huntsman" ungiftig sei, der Biss dafür aber sehr schmerzhaft. Angriff
ist ihre beste Verteidigung - der Rückzug unsere! Nun ja, nachdem
sich dann auch wieder Ameisen in unserem Essen befinden, eine weitere Spinne
über das Vesper huscht, plötzlich ein Frosch auf der Schulter
sitzt und nun auch noch die Moskitos schweres Geschütz auffahren,
brechen wir unser Abendessen ab. Kurz nach der Regenzeit ist es im Kakadu
Park ohne Moskitorepellent nicht auszuhalten. Die Nacht ist unerträglich
schwül und heiss.
Wir überstehen
sie trotzdem. Auf nassen Handtüchern liegen ist aber immerhin eine
Alternative für eine fehlende Klimaanlage. Wir wollen zu den Jim Jim
Falls fahren. Leider ist die Zufahrtsstrasse zu den Wasserfällen wegen
Hochwasser gesperrt. Statt dessen machen wir eine morgendliche Bootsfahrt
auf dem Yellow Waters Billabong. Auch unsere Kollegen vom Moskitogeschwader
sind mit von der Partie. Ausser dunklen Wolken von Moskitoschwärmen
bekommen wir aber auch viele Vögel, Adler und Salzwasserkrokodile
zu sehen. Wieder zurück von der Bootstour machen wir uns auf den Weg
zum Waterfall Creek. Ein ausgewaschener, mit tiefen Furchen durchsäter
Track führt zu diesem abgelegenen Billabong - Four Wheel Drive only!
Hier kann man herrlich baden. Auf dem Fussweg dorthin hätten Spinnenliebhaber
ihre wahre Freude. Im Unterholz - das heisst, an jedem Busch und an jedem
Ast mindestens eine uns unbekannte Spinne. Zum Barramundi Creek können
wir wegen des Hochwassers leider auch nicht fahren. Wir entdecken einen
Schwarm schwarzer Kakadus mit grellroten Schwanzfedern. Diese sieht man
angeblich nur noch äusserst selten. Der Sonnenuntergang entschädigt
diesmal für entgangene Wasserfälle mit einem rotvioletten, mit
Wolkenbändern durchzogenen Abendhimmel. Das beeindruckt die Moskitos
aber in keinster Weise. Nur durch heftige Handbewegungen mit einer Taktfrequenz
von 200 hat man die Chance nicht gerade im Gesicht gestochen zu werden.
Heute wollen
wir zum berühmten "Gagudju-Hotel" nach Jabiru, welches in Form eines
riesigen Krokodils gebaut wurde. Im Maul befindet sich die Lobby, die Beine
beinhalten die Treppenaufgänge. Gigantisch! Hier machen wir uns einen
richtig faulen Tag am Pool, gönnen uns ein üppiges Mittagessen
am Buffet und lassen mal wieder die Waschmaschine laufen. Am Abend versammeln
sich auf den Bäumen rings um das Hotel die Papageien. Die Bäume
sind über und über voll mit roten Papageien belegt. Wahnsinn,
dieses Geschrei! Nach diesem Schauspiel gehen wir noch in die Sportsbar
und bestellen uns eine "17 inch Pizza". Das ist die bis dahin grösste
Pizza die wir je zu Gesicht bekommen haben. Wir schaffen gerade mal die
Hälfte.
Nach dem
ausgiebigen Frühstücksbufett wollen wir weiter zum Wildman River.
Leider sind auch hier die Strassen teilweise gesperrt. Die Ausschilderung
lässt zu wünschen übrig. Doch bevor wir uns hier verfahren,
lassen wir den Abstecher lieber sein und fahren weiter nach Darwin. In
der Mitchell Street nehmen wir uns ein Zimmer in "Elke's Backpacker Hostel".
Ein idyllisch angelegter Garten mit Pool, netten Leuten aus allen Ländern
und einer Gemeinschaftsküche - was will man mehr. Backpackers
sind sicher nicht nach jedermanns Geschmack, doch können wir hier
nur positive Erfahrungen sammeln. Unser Zimmer verfügt sogar über
einen Ventilator und einen grossen Kühlschrank - denn nichts ist bei
diesen Temperaturen schlimmer als auf sein kühles Bier verzichten
zu müssen.
Heute ist
Souvenirs einkaufen in Darwin angesagt. Ein fauler Tag mit Abendessen bei
"Mathilda’s". Für den Abend im Backpackers organisieren wir noch ein
paar Dosen XXXX-Bitter. Ein Aussie erklärt uns unmissverständlich
die Gepflogenheiten der australischen Bierkultur und dass man hier im Norden
das Victoria Bitter - kurz VB trinkt. Das XXXX-Bier aus Queensland wäre
Poison – vergleichbar nur noch mit Kangaroo-Pisse! So jetzt wissen wir
es aber ganz genau, was wir aber eigentlich schon immer hätten wissen
müssen. Lektion eins - trinke nie das falsche Bier am falschen Ort
- und Lektion zwei - trinke auf gar keinen Fall Foster's - wir haben noch
nie einen Australier mit einem Foster's in der Hand gesehen - das wird
anscheinend nur für die Touristen gebraut.
> Kakadu
NP |
> Waran |
> Kakadu
NP |
> Kakadu
NP |
> Toyota
LandCruiser |
Im laufe
des Vormittags besuchen wir eine südlich von Darwin gelegene Krokodilfarm.
Hier hat man die Möglichkeit die sonst so trägen Panzerechsen
in Aktion zu erleben. Wir sind schwer beeindruckt von der Grösse und
vor allem der Schnelligkeit dieser Tiere. Wir fühlen uns darin bestätigt,
lieber nicht in jedem Wasserloch das zum Baden einlädt auch wirklich
zu baden. Wir fahren weiter zum Territory Wildlife Park. Toll, hier laufen
uns Goannas und Kangaroos über den Weg. Auf 400 Hektar Buschland finden
sich hier viele einheimische Tiere in der ihren vertrauten Umgebung wieder.
Den Abend verbringen wir im Backpackers bei - wir sind schliesslich unbelehrbar
- eisgekühltem XXXX-Bitter.
Hundertzwanzig
Kilometer von Darwin entfernt befindet sich der Litchfield National Park.
Hier hat es herrliche Wasserfälle die von Quellwasser gespeist werden.
Bademöglichkeiten bieten sich bei den Florence Falls. Die Magnetic
Termite Mounds liegen eingebettet in eine Buschlandschaft. Sie sind ganz
flach und zeigen alle in die gleiche Richtung. Die Hügel sind teilweise
bis zu sechs Meter hoch. Wir fahren weiter nach Südwesten zu den Wangi
Falls. Am Ufer des Billabong sitzt eine grosse Echse und lässt sich
von den Touristen nicht vom Sonnenbaden abhalten. Zurück in Darwin
müssen wir als Tagesabschluss noch unseren LandCruiser waschen.
Schlammschlachten
ziehen bekanntlich auch eine Wagenwäsche mit sich. Wir suchen vergeblich
nach einer Waschstrasse. Wäscht hier überhaupt jemand sein Auto
oder wartet man einfach nur die Regenzeit ab. Schliesslich finden wir doch
noch einen Cleanpark. Jetzt heisst es erstmal für die nächsten
zwei Stunden Hand bzw. Bürste anlegen. Völlig durchnässt
aber dafür mit einem sauberen Four Wheeler kehren wir am Abend wieder
bei "Elke's Backpackers" ein, wie peinlich.
Heute früh
gehen wir ein letztes Mal in Darwin zum Einkaufen. Letzte Chance noch ein
paar Souvenirs zu ergattern. Danach putzen wir das Auto noch von innen.
Wir waren wohl sehr gründlich, der Autovermieter bietet uns einen
Job als Autoputzer an. So, und jetzt müssen wir noch unsere Rucksäcke
packen. Für die Rückreise brauchen wir eine zusätzliche
Reisetasche für unsere Souvenirs. Wir gehen noch schnell ans Meer
und geniessen den Sonnenuntergang. Die letzte Nacht also in Darwin bevor
wir am nächsten Tag den Rückflug antreten werden. Danach hängen
wir am Pool rum. Wir lernen einen Deutschen kennen, der schon seit Monaten
den australischen Kontinent bereist. Er spielt sehr gut auf seinem Didgeridoo
welches er sich von einem befreundeten Aboriginal People hat anfertigen
lassen. Demnächst lässt er es auch noch bemalen. Das Spielen
hat ihm übrigens der Aboriginal People beigebracht.
Schade, heute
müssen wir wieder zurück nach Deutschland. Wir sitzen mittlerweile
im Flughafengebäude von Darwin und warten aufs Einchecken. Viel zu
bieten hat dieser Flughafen wahrlich nicht. Nach einem kurzem Zwischenstop
in Singapore gehts dann letztendlich wieder zurück nach Frankfurt.
Nach einem
ruhigen Flug sitzen wir schon wieder im ICE nach Stuttgart. Endlich sind
wir wieder zu Hause und müde vom langen Flug. Unsere Nachbarin, die
uns in der Zwischenzeit die Pflanzen versorgt hat, hat uns zum Empfang
Blumen und Sekt auf dem Wohnzimmertisch bereitgestellt. Deutschland hat
uns wieder. Unsere Mitbringsel haben den Flug gut überstanden. Im
Garten ist mittlerweile alles wunderbar Grün - wir haben ja schliesslich
schon Ende Mai. Doch welch ein Kontrast zum Roten Australien! Wir vermissen
sie jetzt schon - die unendliche Weite und die Ruhe des Outbacks.
Nun folgt der Alltag - das hektische Treiben hat uns schon wieder eingeholt.
Der Entschluss noch einmal nach Australien zu gehen steht zu diesem Zeitpunkt
bereits wieder fest - nur noch nicht wann - vielleicht in zwei Jahren?
Wir kommen
wieder! Back to Never Neverland!
> australia
tour 1995...................................1. ....2. |